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Bistum Fulda
„Suchgemeinschaft im Dialog“: In Coronakrise "zusammen wachsen"

Wie geht es auf dem Zukunftsweg des Bistums Fulda weiter?

„Suchgemeinschaft im Dialog“: In Coronakrise "zusammen wachsen"

Fulda / Frankfurt / Geisa / Kassel / Marburg. Das Bistum Fulda erprobt neue Dialog-Formate. Ziel ist - trotz der Einschränkungen durch Corona - eine gute Kommunikation zwischen der Bistumsleitung, dem Generalvikariat und den engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort: Das Team um Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Christof Steinert wird wohl auch in den kommenden Monaten nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, die Menschen, die hauptberuflich und ehrenamtlich im Bistum im Einsatz sind und Verantwortung übernommen haben, persönlich zu treffen. Deshalb werden im November 2020 weitere Digital-Dialogformate erprobt und Zeitpläne für das Jahr 2021 aktualisiert und konkretisiert. Die inzwischen entwickelten Konzepte werden gemeinsam weiterentwickelt, um auf dem Zukunftsweg des Bistums ("zusammen wachsen") sichtbar voranzukommen.

Zeitplanung aktualisiert: Dialog-Phase im Frühjahr und Sommer 2021

Über den weiteren Weg ist in einer Klausurtagung der Steuerungsgruppe für den Bistumsprozess in Fulda beraten worden. Dabei wurde auch die Zeitplanung aktualisiert: Ziel ist nun, bis zum Beginn des neuen Kirchenjahres 2021/2022 (also bis zum ersten Advent 2021) die Beratungsvorlagen in Entscheidungen umzusetzen. Dies ist mit der Hoffnung verknüpft, dass zumindest im Frühjahr und Sommer 2021 Präsenz-Veranstaltungen möglich sind, um die Zukunftskonzepte im Dialog mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den unterschiedlichen Regionen des Bistums sowie weiteren (nichtkirchlichen) Experten diskutieren und weiterentwickeln zu können. Grundlage sind dabei Beratungsvorlagen, die seit Jahresbeginn in Fachgruppen mit hoher Kompetenz und Weitsicht erarbeitet wurden. Auch hier hat die Corona-Krise den Zeitplan durcheinandergewirbelt: Zahlreiche Präsenz-Veranstaltungen konnten 2020 zum Schutz vor Infektionen nicht in der vorgesehenen Form umgesetzt werden. Deshalb wird für 2021 eine neu strukturierte „Dialog-Phase" mit differenzierten Beteiligungsmöglichkeiten konzipiert. Diese mündet im Herbst 2021 in Entscheidungen, die zum Beginn des neuen Kirchenjahres publik gemacht und ab 2022 schrittweise im gesamten Bistum Fulda umgesetzt werden.

Neue Zielgruppen im Blick: Motivation für spannende Projekte

Zunächst werden die Gremien auf Bistumsebene und dann auch Gremien in Pfarreien und Verbänden Gelegenheiten bekommen, die Ziele und Überlegungen für die Zukunft des Bistums zu reflektieren. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, wie durch eine gezielte Vernetzung der Aktivitäten vor Ort eine zukunftsgerichtete pastorale Vision entwickelt werden kann, die (mit missionarischer Kraft) neue Zielgruppen im Blick hat und zum Engagement in spannenden Projekten motiviert. Bereits in der zweiten Novemberhälfte ist ein Angebot für die Verwaltungsräte im Bistum Fulda geplant: Nach der Sitzung des Kirchensteuerrates informiert Finanzdirektor Gerhard Stanke über die Finanzlage für 2021 und die Folgejahre und berät mit den Verwaltungsräten der Gemeinden vor Ort über kurzfristige Konsequenzen und mittelfristige Perspektiven. Im kommenden Jahr wird es ein entsprechendes Dialog-Angebot für die Pfarrgemeinderäte in der Fläche des Bistums geben. Dabei geht es stärker um Fragen der Seelsorge - zum Beispiel: Wie gelingt es, die notwendigen Veränderungen im Bistum nicht als mangelgeleitetes "Downsizing" („Gesundschrumpfung“) zu sehen, sondern als Anlass, den biblischen Auftrag Jesu und seine Zusagen neu in den Blick zu nehmen? Diese Neuausrichtung schafft die Voraussetzungen für künftiges Wachstum.

Einzelne Reformprozesse im Bistum Fulda werden schon vor 2022 umgesetzt: Um die geplanten Veränderungen im Generalvikariat transparenter zu machen, wird es neben dem runderneuerten Intranet auch zusätzliche Angebote zum direkten Kontakt mit der Hausleitung geben: So sollen etwa nach dem Angelusgebet am Freitagmittag Generalvikar und Führungskräfte künftig für Fragen und zu Gesprächen rund um die anstehenden Struktur- und Kulturveränderungen zur Verfügung stehen. Zudem werden Ideen erprobt, Mitarbeitende unterschiedlicher Abteilungen gezielt miteinander ins Gespräch zu bringen.

24.10.2020


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