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Bistum Fulda

Eigentliches Wesen der Kirche liegt in Eucharistie

Bischof Algermissen predigte am Gründonnerstagabend im Fuldaer Dom

Fulda (bpf). „Wir stehen mit unserem eucharistischen Mahl, dessen Stiftung wir heute feiern, ganz in der jüdischen Tradition des österlichen Mahlhaltens – vom jüdischen Pascha-Mahl haben wir die Bezeichnung Jesu als ‚Lamm Gottes‘ übernommen. Er ist Gastgeber und Mittelpunkt unseres Mahles, zugleich seine Speise. Wir feiern die neue Freiheit, die uns Jesus erwirkt hat.“ Dies betonte Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstagabend im Fuldaer Dom. 


In seiner Predigt im Abendmahlsamt hob der Oberhirte hervor, dass die Kirche in der Hl. Eucharistie ihren eigenen Grund erkenne, indem sie in der wiederholten Feier dieses Geheimnisses immer mehr Leib Christi werde, „der sie aus Gnade schon ist“. Kirche sei ihrem Wesen nach „Teilhabe am Leib Christi“, und die Gemeinschaft, die sich da „im Heiligen Geist“ bilde, sei Verwandlung, denn wenn der Hl. Geist berühre, „werden die Dinge neu“. Darum könne auch Christsein nicht eine kleine Sonntagswelt sein, sondern sei neue Perspektive und „Verwandlung, die uns grundlegend verändert“. Darum sei „bürgerliche Sattheit“ das genaue Gegenteil von kirchlichem Aufbruch.

Die Feier der Hl. Eucharistie bedeute neben Verwandlung auch Sammlung und Sendung. „Kommunion muss, richtig verstanden, zur Mission werden“, unterstrich Algermissen, weshalb sie auch „Messe“, d. h. „Sendung“, genannt werde. „Die Osterfeier, die wir mit dieser abendlichen Eucharistie beginnen, will uns in Bewegung bringen, ist Aufbruch ähnlich dem jüdischen Pascha.“ Vielleicht stehe der Kirche auch ein belastender Wüstenzug bevor, wenn sich überkommene Formen und Strukturen spürbar auflösten und neue so leicht nicht zu finden seien. „Wenn wir uns aber dem Herrn der Kirche und der Führung seines Geistes anvertrauen, wird ER uns eine neue Perspektive öffnen. Da bin ich ganz sicher. Wir müssen uns aufmachen dorthin, wohin Gott uns führen will.“ Jesus Christus selbst schenke eine beispielhafte Bewegung. Er umgürte sich für den Dienst der Fußwaschung und des gebeugten Rückens. „Das ist eine Bewegung, die uns als Kirche seither fordert, herausfordert und nicht in Ruhe lässt“, stellte der Bischof heraus.


29.03.2018


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